Musik aus dem Libratone während meiner Arbeit am neuen Projekt

Julia Sang Nguyen _ Office 6

Julia Sang Nguyen _ Office 2

Mein nächstes Semesterprojekt wird ein Magazin über Introversion und Hochsensibilität. Zwei Themen, die meistens Hand in Hand gehen, mich betreffen und mich deshalb seit Ewigkeiten fesseln. Ein Magazin über und für die leisen und zurückhaltenden Menschen mit großen Talenten. Dafür legte ich mir diese Woche einige Magazine und Bücher zum Analysieren zu, holte bereits vorhandene Printmedien aus dem Regal und zog ich mich diese Woche zum Recherchieren etwas zurück. Wenn ich Inspiration brauche blättere ich oftmals stundenlang durch Bücher, überfliege Texte, sauge Bilder und Infos auf, schaue nach was es bereits auf dem Markt gibt…bis mein Kopf voll ist. Am liebsten in meinem Zimmer, das währenddessen aussieht als wäre eine Bombe eingeschlagen, weil ich alles überall aufschlage und ausbreite. Gemütlich muss es auch sein. Mit Tee und angenehmer Musik im Hintergrund. Meine liebsten Spotify-Playlisten zum Arbeiten habe ich hier aufgeschrieben, zum Recherchieren und Lesen höre ich jedoch am liebsten Akustik, weil es mir sonst schwer fällt Wörter aufzunehmen. Diese Woche gab es also wieder vermehrt meine Lieblingsradiosender FIP und Radio Swiss Jazz.

Seit neuestem aus dem wunderbar portablen Libratone Zipp Mini, aus dem Musik in einer bemerkenswert schönen Klangqualität in alle Richtungen kommt und mit dessen Funktionen es richtig Spaß macht Musik zu erleben.
Diese Woche ruft der Einrichtungsblog Roombeez in Kooperation mit Libratone auf die schlichte Musikbox in unserem Interieur zu zeigen, wofür sie mir vor einiger Zeit zugeschickt wurde. Aber nach ausgiebigem (täglichen!) Testen, nenne ich mich stolze Besitzerin des kleinen praktischen Klangwunders aus Dänemark und empfehle die Box ehrlich wärmstens weiter. Eine kleine Box mit eingebautem Akku, die sich anhört wie eine Surround-Anlage!

Eine Musikbox fiel bei mir bisher unter die Kategorie „Dinge, für die ich nie so viel Geld freiwillig Ausgeben würde“, weshalb ich letztendlich doch sehr froh bin über diese Blogaktion. Ich finde Produktzusendungen immer am spannendsten und erwähnenswert, wenn die Produkte es doch schaffen mich umzustimmen und mir klarmachen, dass es essentiell ist, sie zu verwenden. Eine gute Musikanlage macht so viel aus, verbessert das Lebensgefühl und in meinem Fall die Arbeit immens und ist daher eine Investition ganz klar wert.

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Ausgemistet: 5 Blogs, die noch in meiner Leseliste sind

Julia Sang Nguyen_5 Blogs in meiner Leseliste

Vor einigen Tagen habe ich meine Snapchatliste gelöscht. Das war der letzte Schritt um mich von der Sinnlosigkeit und Zeitverschwendung zu befreien. Ich bin älter geworden, studiere Kommunikationsdesign, arbeite als freie Portraitfotografin und Grafikerin, habe einen eigenen Haushalt, Freund und Familie, schreibe hin und wieder an meinem Blog und versuche dazwischen meine Freizeit und das Leben zu genießen. Da sinkt schonmal das Interesse für x-beliebiges Social Media und so manchen Blog. Ich suche immer nach einem Mehrwert für mich. Etwas, das mir bei der Meinungsbildung hilft, selbst wenn es darum geht, abzuschalten. Aus diesem Grund und vor allem weil ich mich mittlerweile mit dem pausenlosen Konsum nicht mehr identifizieren kann, wurde meine Blogliste immer kürzer. Was ich lieber lese? Nachrichten, Texte zur Philosophie, Texte zur Psychologie, eben wieder vermehrt Bücher, besonders Fachliteratur. In Blogs bleibe ich bei einzelnen Kolumnen stehen (z.B. von EditionF, This Is Jayne Wayne, amazed), aber so richtig jeden Blogeintrag sauge ich aktuell nur bei diesen Adressen auf:

Daria Daria

Eine ehemalige Modebloggerin, die nun augenöffnende und wichtige Themen verständlich anspricht. Minimalismus, starke Menschen, Nachhaltigkeit, Zero Waste, Fair Fashion…sind alles Themen, die mich seit langem ebenfalls beschäftigen und interessieren. Nach ihren Blogeinträgen recherchiere ich gerne weiter. Ein Blog der zeigt, dass es ignorant und gar nicht nötig ist im Überfluss zu leben und ein Dasein als Öko sogar schön und auf jeden Fall erstrebenswert ist.
www.dariadaria.com

Tea & Twigs

Es gab lange kaum Stuttgarter Blogger, weil hier nicht die besten Voraussetzungen sind um einen Blog zu eröffnen. Einer der allerersten Blogs und das einzige, das ich über all die Jahre und das Erwachsenwerden treu geblieben bin ist Tea & Twigs von Jasmin, Jimmy und Isabella. Bei ihnen tickte die Trenduhr schon immer ganz anders, nie mit dem Strom, einfach erfrischend anders. Als introvertierter Mensch sind mir laute und quirlige Menschen und Orte schnell zu viel und zu anstrengend. Vor allem brauche ich das nicht in meiner Freizeit, wenn ich zum Entspannen im Netz rumsurfe. Jasmin zeigt mit ihrer ruhigen und intelligenten Art, dass ich da nicht alleine bin und es vollkommen normal und okay, wenn nicht sogar sehr schön ist, sich auch mal zurückzuziehen und es sich gemütlich zu machen. Mit Kerzen und Tee. Achtsamkeit wird hier groß geschrieben und dank Jimmy gibt’s auch immer wieder eine süße und therapierende Portion Flausch.
www.teaandtwigs.de

Moin Yamina

Moin Yamina ist neben Tea&Twigs und Casey Neistat, die einzige Youtuberin, deren Beiträge ich fleißig und gerne folge. Auf meinem Weg zu einem gesunden, achtsamen Leben ist sie eine meiner liebsten Lehrerinnen, weil sie viele Tipps parat hat, die man sonst nirgends so schön verpackt im Netz findet. Ruhig, sehr belesen, intelligent, voller Lebensfreude, inspirierend und mir deshalb super sympathisch. Wie verbessere ich mein Selbstbewusstsein und meine Selbstwahrnehmung? Ihre Beiträge beruhen auf ihren eigenen Erfahrungen. Hilfreiche Bücher hat sie sie auch schon darüber geschrieben. Jeder einzelne Tipp leuchtet mir ein und verbessert (oft mit Sofortwirkung) tatsächlich meinen Körper und Geist.
www.moinyamina.de

Vanilla Mind

Vanilla Mind folge ich seit der ersten Stunde und verschlinge jeden Eintrag. Als selbstständiger Creative Director schreibt Melina über viele Themen, die mich als Freelancer und Kommunikationsdesignstudentin ebenfalls betreffen und somit hoch interessieren: Produktivität, Konzentration, Selbständigkeit, Achtsamkeit, Zeitmanagement, Selbstbewusstsein… Es tut gut zu lesen, wie wichtig es ist mal „Nein“ zu sagen und immer wieder daran erinnert zu werden, dass ich viele Sachen nicht zu verbissen angehen sollte, sondern mit richtiger Organisation und einer Portion Leichtigkeit erfolgreicher vorankomme.
www.vanilla-mind.de

park & cube

park & cube ist das einzige große Modeblog in meiner Leseliste. Weniger weil ich auf die Klamotten achte, sondern weil ich Shini Parks Arbeit als Creative Director bewundere. Das Niveau auf dem sie ihre Mode- und Lifestylegeschichten erzählt und präsentiert ist richtig hoch. Als Fotografin achte ich selbst natürlich sehr auf Fototechnik, Bildkomposition und das Setzen von Licht und als Kommunikationsdesignstudentin interessieren mich ebenso Layout, Bildanordnung und Typografie. In der Blogosphäre hat die Perfektionistin für mich eindeutig die Nase vorne. In letzter Zeit sieht man vermehrt aufwändig programmierte Blogeinträge wie bei ihr, auch auf deutschen Blogs, nur leider mit oftmals gruseligen Kompositionsversuchen und dilettantisch eingesetzter Typografie, die das Lesen vielmehr erschwert als erleichtert. Shini Park scheint dagegen mit aller Selbstverständlichkeit und Professionalität ihre Blogeinträge zu designen. Etwas für die Augen!
http://www.parkandcube.com

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4 Apps für produktiveres und konzentriertes Arbeiten

Produktivität: 3 Apps für konzentriertes Arbeiten

Heute stelle ich euch meine aktuellen Lieblingsapps zum Arbeiten vor, mit denen ich seit mehreren Monaten erfolgreich Aufgabe für Aufgabe erledige.

Evernote

www.evernote.com
Verschiedene virtuelle Notizbücher eröffnen, Listen erstellen, Links sammeln, unterwegs bei Gedankenblitzen am Handy an Dokumenten schreiben und mit allen anderen Geräten synchronisieren, gemeinsam mit anderen Nutzern an einem Dokument arbeiten, miteinander chatten…
Mit dieser App arbeite ich täglich und sehr gerne, weil sie nicht nur praktisch ist, sondern auch ein aufgeräumtes, klares Interfacedesign hat. Hier habe ich mir die Premiumversion für 19€/Jahr geholt, weil es sich bei mir rentiert. In der kostenlosen Version kann man aber auch schon viele Notizen zusammenschreiben. Geordnete Notizen mit Links sind großartig. Im Moment schreibe ich fleissig in vier Notizbücher:

„Städtetrips“ mit Adressen zu Sehenswürdigkeiten und Restaurants für jede Stadt, die ich besuchen möchte.
„Blog“ mit Ideen zu Blogeinträgen und die dazugehörigen Links an denen ich unterwegs nach Lust und Laune schreibe
„Uni“ mit Linksammlungen und Notizen zu Designern, Fotografen, Agenturen, Ausstellungen, Tutorials und inspirierenden Texten
„Rezepte“ mit eigenen Rezepten und einer Linksammlung zu gesunden Gerichten, die ich ausprobieren will.


Pomodoro Time

Pomodoro Time – Focus Timer & Goal Tracker
Die Pomodoro-Technik ist sehr simple: Man schreibt sich die Aufgabe auf, startet den Wecker und hat dann 25 min Zeit um die Aufgabe zu erledigen. Danach folgen 5 min Pause. Nach vier Durchgängen kann man sich eine längere Pause gönnen. Sich 25 min nicht ablenken lassen und sich vollkommen auf die Aufgabe zu konzentrieren ist gar nicht so schwer, weil sich 25 min kurz anfühlen. Witzigerweise bin ich immer schon vor dem Weckerklingeln mit der Aufgabe fertig und staune immer wieder, wie viel ich in nur 25 min gebacken bekomme.

Oftmals sind wir unproduktiv, weil uns der Arbeitsberg erschlägt und wir nicht wissen, wo wir ich anfangen sollen.

Mit Pomodoro teilt man sich die Arbeit in kleine Häppchen ein und belohnt sich nach jeder konzentrierten Arbeitseinheit mit einer kleinen Auszeit. Ohne Deadline und mit Ablenkungen würde sich die ein oder andere Aufgabe nicht selten über 2-3h ausdehnen. Die Pomodoro-Technik hat mir sehr geholfen disziplinierter und fokussierter zu werden und wenn mich die Lust mal wieder verlässt, hilft mir die App wieder voranzukommen.


Spotify

Ich lasse beim Arbeiten immer Musik laufen. Leise und aus der Box im Hintergrund. Nichts allzu abgedrehtes, einfach nur um eine ruhige Arbeitsatmosphäre zu schaffen in der ich mich wohl fühle und mich unterschwellig von der Musik vorantreiben lassen kann. Meine aktuellen Lieblingslisten für konzentriertes Arbeiten:

Stay Sharp
DOPE: The Playlist
Mein Mix der Woche


Rituals

www.rituals.com
Es gibt Tage an denen so gar nichts klappen will. Und es gibt Momente, in denen Anspannung und Verzweiflung aufgrund der mangelnden Zeit und der vielen Aufgaben groß sind. Jedes Mal wenn ich Verspannungen an den Schultern und Gereiztheit spüre, schiebe ich alles zur Seite um tief durchzuatmen. Unterwegs setze ich mir meine Kopfhörer auf, zu Hause setze ich mich einfach in ein Zimmer, in dem keine Arbeit liegt und meditiere für 10-30 min. Von allen Meditationsapps spricht mich die von Rituals am meisten an, weil man da keine Meditationen erst kostenpflichtig freischalten muss und das Design klar und elegant ist. Meistens steigern wir uns in Aufgaben und Probleme rein, werden blind und verlieren die Leichtigkeit.

Eine Meditationsrunde bewirkt Wunder, weil sie beruhigt, den Kopf freimacht und Energie zum Weitermachen schenkt.

Danach gehe ich mit klareren Gedanken und deutlich entspannter zurück an die Arbeit.

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