Kategorie: Allgemein

Musik aus dem Libratone während meiner Arbeit am neuen Projekt

Julia Sang Nguyen _ Office 2

Mein nächstes Semesterprojekt wird ein Magazin über Introversion und Hochsensibilität. Zwei Themen, die meistens Hand in Hand gehen, mich betreffen und mich deshalb seit Ewigkeiten fesseln. Ein Magazin über und für die leisen und zurückhaltenden Menschen mit großen Talenten. Dafür legte ich mir diese Woche einige Magazine und Bücher zum Analysieren zu, holte bereits vorhandene Printmedien aus dem Regal und zog ich mich diese Woche zum Recherchieren etwas zurück. Wenn ich Inspiration brauche blättere ich oftmals stundenlang durch Bücher, überfliege Texte, sauge Bilder und Infos auf, schaue nach was es bereits auf dem Markt gibt…bis mein Kopf voll ist. Am liebsten in meinem Zimmer, das währenddessen aussieht als wäre eine Bombe eingeschlagen, weil ich alles überall aufschlage und ausbreite. Gemütlich muss es auch sein. Mit Tee und angenehmer Musik im Hintergrund. Meine liebsten Spotify-Playlisten zum Arbeiten habe ich hier aufgeschrieben, zum Recherchieren und Lesen höre ich jedoch am liebsten Akustik, weil es mir sonst schwer fällt Wörter aufzunehmen. Diese Woche gab es also wieder vermehrt meine Lieblingsradiosender FIP und Radio Swiss Jazz.

Seit neuestem aus dem wunderbar portablen Libratone Zipp Mini, aus dem Musik in einer bemerkenswert schönen Klangqualität in alle Richtungen kommt und mit dessen Funktionen es richtig Spaß macht Musik zu erleben.
Diese Woche ruft der Einrichtungsblog Roombeez in Kooperation mit Libratone auf die schlichte Musikbox in unserem Interieur zu zeigen, wofür sie mir vor einiger Zeit zugeschickt wurde. Aber nach ausgiebigem (täglichen!) Testen, nenne ich mich stolze Besitzerin des kleinen praktischen Klangwunders aus Dänemark und empfehle die Box ehrlich wärmstens weiter. Eine kleine Box mit eingebautem Akku, die sich anhört wie eine Surround-Anlage! Wie die anderen Blogger den Libratone Zipp Mini verwenden, seht ihr in diesem Eintrag.

Eine Musikbox fiel bei mir bisher unter die Kategorie „Dinge, für die ich nie so viel Geld freiwillig Ausgeben würde“, weshalb ich letztendlich doch sehr froh bin über diese Blogaktion. Ich finde Produktzusendungen immer am spannendsten und nur dann erwähnenswert, wenn die Produkte es doch schaffen mich umzustimmen und mir klarmachen, dass es essentiell ist, sie zu verwenden. Eine gute Musikanlage macht so viel aus, verbessert das Lebensgefühl, in meinem Fall die Arbeit immens und ist daher eine Investition ganz klar wert.

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Ausgemistet: 5 Blogs, die noch in meiner Leseliste sind

Vor einigen Tagen habe ich meine Snapchatliste gelöscht. Das war der letzte Schritt um mich von der Sinnlosigkeit und Zeitverschwendung zu befreien. Ich bin älter geworden, studiere Kommunikationsdesign, arbeite als freie Portraitfotografin und Grafikerin, habe einen eigenen Haushalt, Freund und Familie, schreibe hin und wieder an meinem Blog und versuche dazwischen meine Freizeit und das Leben zu genießen. Da sinkt schonmal das Interesse für x-beliebiges Social Media und so manchen Blog. Ich suche immer nach einem Mehrwert für mich. Etwas, das mir bei der Meinungsbildung hilft, selbst wenn es darum geht, abzuschalten. Aus diesem Grund und vor allem weil ich mich mittlerweile mit dem pausenlosen Konsum nicht mehr identifizieren kann, wurde meine Blogliste immer kürzer. Was ich lieber lese? Nachrichten, Texte zur Philosophie, Texte zur Psychologie, eben wieder vermehrt Bücher, besonders Fachliteratur. In Blogs bleibe ich bei einzelnen Kolumnen stehen (z.B. von EditionF, This Is Jayne Wayne, amazed), aber so richtig jeden Blogeintrag sauge ich aktuell nur bei diesen Adressen auf:

Daria Daria

Eine ehemalige Modebloggerin, die nun augenöffnende und wichtige Themen verständlich anspricht. Minimalismus, starke Menschen, Nachhaltigkeit, Zero Waste, Fair Fashion…sind alles Themen, die mich seit langem ebenfalls beschäftigen und interessieren. Nach ihren Blogeinträgen recherchiere ich gerne weiter. Ein Blog der zeigt, dass es ignorant und gar nicht nötig ist im Überfluss zu leben und ein Dasein als Öko sogar schön und auf jeden Fall erstrebenswert ist.
www.dariadaria.com

Tea & Twigs

Es gab lange kaum Stuttgarter Blogger, weil hier nicht die besten Voraussetzungen sind um einen Blog zu eröffnen. Einer der allerersten Blogs und das einzige, das ich über all die Jahre und das Erwachsenwerden treu geblieben bin ist Tea & Twigs von Jasmin, Jimmy und Isabella. Bei ihnen tickte die Trenduhr schon immer ganz anders, nie mit dem Strom, einfach erfrischend anders. Als introvertierter Mensch sind mir laute und quirlige Menschen und Orte schnell zu viel und zu anstrengend. Vor allem brauche ich das nicht in meiner Freizeit, wenn ich zum Entspannen im Netz rumsurfe. Jasmin zeigt mit ihrer ruhigen und intelligenten Art, dass ich da nicht alleine bin und es vollkommen normal und okay, wenn nicht sogar sehr schön ist, sich auch mal zurückzuziehen und es sich gemütlich zu machen. Mit Kerzen und Tee. Achtsamkeit wird hier groß geschrieben und dank Jimmy gibt’s auch immer wieder eine süße und therapierende Portion Flausch.
www.teaandtwigs.de

Moin Yamina

Moin Yamina ist neben Tea&Twigs und Casey Neistat, die einzige Youtuberin, deren Beiträge ich fleißig und gerne folge. Auf meinem Weg zu einem gesunden, achtsamen Leben ist sie eine meiner liebsten Lehrerinnen, weil sie viele Tipps parat hat, die man sonst nirgends so schön verpackt im Netz findet. Ruhig, sehr belesen, intelligent, voller Lebensfreude, inspirierend und mir deshalb super sympathisch. Wie verbessere ich mein Selbstbewusstsein und meine Selbstwahrnehmung? Ihre Beiträge beruhen auf ihren eigenen Erfahrungen. Hilfreiche Bücher hat sie sie auch schon darüber geschrieben. Jeder einzelne Tipp leuchtet mir ein und verbessert (oft mit Sofortwirkung) tatsächlich meinen Körper und Geist.
www.moinyamina.de

Vanilla Mind

Vanilla Mind folge ich seit der ersten Stunde und verschlinge jeden Eintrag. Als selbstständiger Creative Director schreibt Melina über viele Themen, die mich als Freelancer und Kommunikationsdesignstudentin ebenfalls betreffen und somit hoch interessieren: Produktivität, Konzentration, Selbständigkeit, Achtsamkeit, Zeitmanagement, Selbstbewusstsein… Es tut gut zu lesen, wie wichtig es ist mal „Nein“ zu sagen und immer wieder daran erinnert zu werden, dass ich viele Sachen nicht zu verbissen angehen sollte, sondern mit richtiger Organisation und einer Portion Leichtigkeit erfolgreicher vorankomme.
www.vanilla-mind.de

park & cube

park & cube ist das einzige große Modeblog in meiner Leseliste. Weniger weil ich auf die Klamotten achte, sondern weil ich Shini Parks Arbeit als Creative Director bewundere. Das Niveau auf dem sie ihre Mode- und Lifestylegeschichten erzählt und präsentiert ist richtig hoch. Als Fotografin achte ich selbst natürlich sehr auf Fototechnik, Bildkomposition und das Setzen von Licht und als Kommunikationsdesignstudentin interessieren mich ebenso Layout, Bildanordnung und Typografie. In der Blogosphäre hat die Perfektionistin für mich eindeutig die Nase vorne. In letzter Zeit sieht man vermehrt aufwändig programmierte Blogeinträge wie bei ihr, auch auf deutschen Blogs, nur leider mit oftmals gruseligen Kompositionsversuchen und dilettantisch eingesetzter Typografie, die das Lesen vielmehr erschwert als erleichtert. Shini Park scheint dagegen mit aller Selbstverständlichkeit und Professionalität ihre Blogeinträge zu designen. Etwas für die Augen!
http://www.parkandcube.com

7 Ideen, wie ihr Suppen aufwerten und davon satt werden könnt

Fertiggerichte fallen definitiv unter die Kategorie „Lebensretter“, wenn es stressiger wird und die Zeit es nicht zulässt gesundes Essen in der Küche zu kochen.

Was esse ich an langen Arbeitstagen? Ein No-Go bei Fertiggerichten?

Bis vor wenigen Wochen verbrachte ich pausenlos meine Zeit in der Uni. Ich kam nicht drumherum und kniete mich ins Studium. Am Anfang kochte ich mir noch fleissig mein Mittagessen und brachte es mit um das ungesunde Mensaessen zu umgehen, aber je länger die Tage wurden, desto weniger Kraft hatte ich um mir etwas für den Tag mitzunehmen. Ich fing an mir Lebensmittel im Supermarkt und Bioladen zu kaufen, die man auch ohne Kochen essen konnte (Gurke, Avocado, Räucherlachs, Brot…), aber da bei mir eine Mahlzeit am Tag warm sein muss, endete es nachts oftmals mit Pizza, die ich mir ins Atelier bestellte. Bauchweh und schlechte Haut vorprogrammiert. Ich bin mit meiner Fructose- und Lactoseintoleranz ein sehr schwieriger Esser und ein großes No-Go bei Fertiggerichten im Supermarkt sind meistens einfach die viel zu langen Zutatenlisten mit Inhaltsstoffen, deren Namen ich nicht blind im Schlaf aufsagen kann.

Fertigsuppen in gesund?

Eine Option, die ich nun gefunden habe sind Bio-Fertigsuppen, nur mit natürlichen Zutaten und wie selbstgemacht. Zwar auch nicht ganz optimal bei Fructoseintoleranz, weil Zucker und Zwiebeln enthalten sind, aber ich habe gemerkt, dass ich die kleinen Mengen noch vertrage und so eine warme Mahlzeit zwischen Arbeit und Stress hellt die Stimmung doch immens auf.

Suppen sind an sich schnell gemacht, aber es gibt nunmal auch Tage an denen keine Zeit und Lust zum Mixen und Abspülen da sind. Deshalb ein klarer Tipp von mir, weil sie meinen Geschmackstest bestanden haben und in vielen Supermärkten zu finden sind: Die Suppen von Little Lunch. 1-2 min in der Mikrowelle, etwas aufgewertet und fertig ist die leckere Mahlzeit. Und weil ich im Suppenfieber bin und in letzter Zeit sehr viel ausprobiert habe, gibt es heute eine kleine Zusammenfassung.

Wie ihr Suppen, vor allem für unterwegs, noch bunter und sättigender machen könnt:

Mit zusätzlichen Gewürzen verfeinern – Fertiggerichte sind immer schon salzig genug, also Finger weg vom Salz. Um noch etwas mehr Vielfalt in den Geschmack zu bringen eignen sich frisch gemahlener Pfeffer (mein Favorit: bunter Pfeffer), Muskat, Chiliflocken, Sesam und Kümmel.

Frisches Gemüse um Knack reinzubringen – Babyblattspinat, Salatherzen und Rucola kann man ungekocht in die warme Suppe legen für zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe.

Zusätzliches Gemüse blanchieren – Um noch mehr Biss zu bekommen kann man Chinakohl, Rotkohl, Rote Beete oder Zucchini blanchieren, mitnehmen und in die Suppe geben.

Kohlenhydrate um länger satt zu bleiben – Suppen halten leider nicht lange satt, wenn man keine Kohlenhydrate dazu isst. Ich nehme mir deshalb immer Buchweizenbrot (ohne Hefe und Zucker, aus dem Bioladen oder Reformhaus) mit oder koche mir schnell eine Portion Bulgur aus Buchweizen, Dinkel, Quinoa, Wildreis oder Parboiled Reis. Geröstete Kichererbsen sind auch noch eine Option. Wichtig ist, dass die Kohlenhydrate für Suppen keine matschige oder klebrige Konsistenz haben. Jasminreis würde sich nach meinem Geschmack beispielsweise nicht so gut eignen.

Deftiges – Mit gebratenen Schinkenstücken oder Baconstreifen macht ihr Suppen noch deftiger. Edler wird es mit Räucherlachs.

Mit frischen Kräutern garnieren – Ich kann Nichts essen was nicht grün ist, weil ich damit Frische und „gesund“ assoziiere. Zu jeder Mahlzeit gehört bei mir also grünes Gemüse. Und wenn keines vorhanden ist oder Gemüse nicht zum Gericht passt, müssen zumindest ganz viele frische Kräuter mitgekocht oder drüber gestreut werden. Das sieht auch optisch gleich viel hochwertiger und leckerer aus. Was immer passt sind Petersilie, Koriander oder Barlach.

Zusätzliche Toppings zum Verschönern – Und wer noch nicht genug hat kann noch Kokoschips, Leinsamen, gepufftes Amaranth oder gepufftes Buchweizen drüber streuen. Auf jeden Fall sehr schöne Hingucker.

Little Lunch_Julia Sang Nguyen 3
Little Lunch_Julia Sang Nguyen 2