Kategorie: Beauty

Tipps: Nie wieder fahle, graue und ölige Haut!

Zu meinem Hautbild:

Bevor ich meine Lebensweise umgestellt habe, hatte ich eine Mischhaut mit öliger, großporiger T-Zone, sah morgens immer total aufgedunsen und müde aus, hatte Schatten im Gesicht und vereinzelt rote Flecken. Zum Glück habe ich keine Akne; Pickel kommen aber trotzdem hin und wieder. Vor der Menstruation lässt sich das nicht vermeiden, aber anders als früher bleiben die Pickel jetzt nicht mehr bis kurz vor der nächsten Menstruation, sondern verschwinden innerhalb von 2-3 Tagen wieder, sodass ich mittlerweile die meiste Zeit über pickelfrei bin.

Ich möchte die Hautreinigungsprodukte nicht zu sehr in den Fokus setzen, weil man dieses Thema erst von Innen angehen muss. Hautprodukte bringen nichts, wenn man die Ursachen nicht kennt und das Übel an der Wurzel packt.

Lebensmittelunverträglichkeit?

Schönheit kommt wirklich von Innen, denn Magen-Darm-Probleme zeigen sich auch auf der Haut. Ich dachte immer viel Obst, Naturjoghurt, Müsli etc. wären gesund. In meinem Fall war all das aber eher gifitg für den Körper, weil ich eine Fructose- und Lactoseintoleranz habe. Seit der Diagnose achte ich sehr auf meine Ernährung. Fertiggerichte und Gewürzmischungen wurden komplett vom Plan gestrichen, stattdessen schaue ich beim Einkaufen immer auf die Zutatenliste und koche mir alles selbst (Clean Eating!). Und siehe da: Die Haut ist rosiger geworden, Pickel kommen nur noch selten und heilen superschnell wieder ab. Achtet mal auf euren Körper, ein Blähbauch oder Grummeln im Darmbereich nach dem Essen, ein komischer Geschmack im Mund, Müdigkeit und Hautunreinheiten können Anzeichen für eine Unverträglichkeit sein. Und bevor wochenlang irgendwelche unnötigen Diäten eingehaltet werden und rumexperimentiert wird: Geht kurz zum Arzt und macht einen Test.

Dauerstress vermeiden

Wer in Stress kommt, hat meist woanders zu viel Zeit verplempert und/oder zu hohe Ziele. Haut und Psyche sind eng miteinander verbunden und Stress spiegelt sich sofort auf der Haut. Hinzu kommt die schlechte und unregelmäßige Ernährung in Stresssituationen. Als Studentin und Selbstständige, die auch noch den Haushalt führt und eine Beziehung hat, komme ich nicht ganz um Stresssituationen herum, kann mich aber mittlerweile so arrangieren, dass ich keine Nachtschichten schieben muss und zumindest immer genügend Schlaf bekomme. Ich muss mir auch oft klarmachen, dass ich nicht alles perfekt machen kann und mich mit dem Mittelmaß zufrieden geben darf. Wer sich das eingestehen kann und auch mal „Nein“ sagt, erleichtert sich immens das Leben.

Regelmäßig Durchschwitzen

Ich hätte niemals gedacht, dass ich als Sportmuffel eines Tages Workouts und das Joggen zelebrieren werde, aber die Vorteile haben mich einfach überzeugt. Viel Bewegung durchblutet die Haut und das Schwitzen befeuchtet sie unter anderem. Und zusätzlich in regelmäßigen Abständen in die Sauna oder in Salzgrotten gehen ist nicht nur gut für die Haut sondern auch ein bisschen Balsam für die Seele. Was ich in naher Zukunft noch ausprobieren will ist Hot Yoga. Vicky von The Daily Dose hat mein Interesse dafür mit ihrem Eintrag sehr geweckt.

Vor dem Schlafengehen 1-2 große Gläser Wasser trinken

Jeder weiß, dass man am Tag mindestens 2L trinken sollte, die meisten können sich dazu nicht motivieren oder vergessen es. Ich musste mich auch sehr dazu überwinden, war aber überrascht wie schnell sich der Körper an die Flüssigkeitszufuhr gewöhnt. Je mehr man trinkt, desto durstiger wird man. Versprochen! Dazu schreibe ich aber irgendwann noch einen extra Eintrag. Als Soforttipp solltet ihr aber mal ausprobieren vor dem Schlafengehen stilles Wasser zu trinken. Damit sind die Augenringe und Flecken im Gesicht nach dem Aufstehen nicht mehr so dunkel.

Nur milde Reinigungsprodukte verwenden

Ein Jahrelanger Fehler war der Griff zu aggressiven Reinigungsprodukten. Ich dachte: Je gründlicher die Öl-Schicht vom Gesicht geschrubbt wird, desto besser. Aber stattdessen spannte die Haut nach der Reinigung nur und war nach gefühlten 3 min wieder fettig, weil ich sie erfolgreich ausgetrocknet habe. In den letzten 10 Jahren habe ich unzählige Produkte und Marken, von günstigem Drogeriezeug bis High-End-Kram ausprobiert und habe jetzt mit der Naturkosmetik endlich! etwas gefunden, worauf ich wirklich schwören kann:

    1. Morgens nach dem Aufstehen massiere ich mein Gesicht etwas mit der Dr. Hauschka Waschcreme. Ein ganz leichtes Peeling.
    2. Die Geheimwaffe für ölige Haut ist unglaublicherweise Gesichtsöl. Das Dr. Hauschka Claryfying Day Oil habe ich schon mehrmals auf meinem Blog angepriesen, aber es hält einfach was es verspricht: Zeigt der Haut, dass sie selbst weniger Fett produzieren muss und verkleinert somit auch die Poren. Anstatt einer Tagescreme benutze ich seit einem Jahr dieses Öl und habe seitdem absolut keine Probleme in der T-Zone.
    3. Abschminken: Das muss unbedingt zu einer Routine werden, aber wer das wirklich (spätestens) jeden Abend macht, wird schnell mit einer schöneren Haut belohnt. Das ist meist Motivation genug. Die The Body Shop Cleansing Butter ist so ergiebig, dass sie bei mir nach einem Jahr immer noch nicht aufgebraucht wurde (noch lange nicht!). Jeden Abend öffne ich mit einem warmen, weichen Schwamm meine Poren, gebe die Reinigungsbutter mit den Fingern aufs Gesicht und massiere mit einer sauberen Bürste 30 Sekunden lang das komplette Gesicht und spüle die Butter und das Make-up mit warmen Wasser runter. Natürlich träume ich auch von einer Clarisonic Bürste, aber so lange das Geld dafür nicht da ist, tun es die günstigen Bürsten von DM auch.
    4. Damit Pickel ganz schnell weggehen oder erst gar nicht groß werden: The Body Shop Teebaumöl. Teebaumöl hemmt die Entzündung, beschleunigt die Wundheilung und desinfiziert die betroffene Stelle. Der Geruch ist nicht jedermanns Sache, aber man kann ihn in Kauf nehmen, wenn die Pickel dafür schnell verschwinden.
    5. Weniger ist mehr: Es wird für so viele Produkte auf dem Markt geworben, aber ich bin fest davon überzeugt, dass die Haut nicht viele Extras braucht. Manche Morgen- und Abendroutinen auf Youtube sind so ewig lang, dass man sehr viel Motivation und Disziplin braucht um jeden Tag alle Schritte zu befolgen. Nicht nur bei Hautpflegeprodukten, sondern auch bei Make-up gilt: Man muss sich nicht alles ins Gesicht klatschen. Die Haut muss „atmen“ können, vor allem nachts, wenn sie sich regeneriert, deshalb verwende ich keine Nachtcreme, sondern nach der Abendreinigung nur 2-3 Spritzer Dr. Hauschka Gesichtstonikum, das die Haut stärkt und die Regeneration anregt.

Ich hoffe ich konnte einigen von euch mit diesem Eintrag helfen!

Sich zu einer Auszeit zwingen

Ich versinke in Arbeit, weil mich das 3. Semester vollkommen einnimmt. Die Hausaufgabenliste bis Montag ist unglaublich lang und mittlerweile ist es schon Freitag. Am Zeitmanagment lag es nicht, ich muss nur lernen noch schneller zu werden um die Arbeit gut erledigt zu bekommen. Es ist keine körperlich schwere Arbeit und dennoch komme ich dabei sehr oft ins Schwitzen, weil ich in Kommunikationsdesign den ganzen Tag und unter Druck denken und erfinden muss. Ein richtiger Denksport, bei dem man viel Ausdauer und Disziplin braucht.

Auch wenn ich die ganze Zeit am Machen und Tun bin, das Sozialleben dabei total vernachlässige, scheint die Arbeit nicht weniger zu werden und zum ersten Mal im Leben stehe ich vor der großen Herausforderung unmöglich viel Arbeit in viel zu wenig Zeit erledigen zu müssen und der Drang, so viel wie möglich zu schaffen, ist bei mir riesig.

Erstaunlich wie schnell man zum Workaholic werden kann. Gestern Nacht arbeitete ich noch hellwach bis 4 Uhr morgens, obwohl erst Anfang nächste Woche Abgabe ist und diese Nachtschichten häufen sich in letzter Zeit sehr.

Heute Mittag allerdings habe ich die Bremse gezogen und mich zu einer Auszeit gezwungen. Die Gefahr sich in der Arbeit zu sehr zu verlieren und dabei blind für das Wesentliche zu werden ist einfach zu groß, deshalb verordnete ich mir selbst ein kleines Wellnessprogramm um dem Alltag, wenn auch nur für ein paar Stunden, zu entfliehen. Zeit um ein paar Mal tief durch zu atmen, Zeit um den Kopf freizumachen um klarer Denken zu können,  Zeit um Abstand von der Arbeit zu nehmen, auch wenn sie noch so viel Spaß macht und Zeit um auf sich selbst zu achten und die kleinen Dinge des Lebens wahrzunehmen und zu genießen.

Auszeit

    1. Nach einem 10min Bad und eingewickelt in einem richtigen Wellnessmantel in Weiß von s.Oliver gelang das Durchatmen schon um einiges besser. Ich bin dafür, dass jeder einen kuscheligen Bademantel besitzen soll; wirkt Wunder!
    2. Ein bisschen ausgetrickst habe ich mich auch, als ich zu Hause unterm Bademantel einen Bikini (von sistersurprise.de) trug. Einfach so, weil mir danach war, die Farbe gute Laune auslöste und es sich dann anfühlte, als würde ich gerade im Thermalbad entspannen.
    3. Natürlich durfte Beauty um mir gutes zu tun und meine gestresste Haut zu beruhigen nicht fehlen. Stresspickelchen vorzubeugen schadet nie. Absolute Lieblingsprodukte im Moment sind dafür die milde Cleansing Butter (ein zu Recht getyptes Produkt) und die kühlende und erfrischende Seaweed Tonic Clay Mask.
    4. Meine neueste Sucht ist gerade der Orangen-Grüntee von Kusmi. Einfach perfekt um Energie zu tanken.
    5. Und heute kam ich auch endlich dazu mein neuestes Buch zu durchstöbern. Über You Only Live Once werde ich demnächst definitiv noch einige Zeilen verfassen!

 

Und jetzt geht’s wieder an den Schreibtisch! Entspannt und hochmotiviert.

Meine Kosmetiktasche für München

Vollkommen unerwartet gewann ich vorgestern zwei Konzertkarten für das Franz Ferdinand Konzert in München und freue mich nun riesig auf meinen spontanen Kurztrip, denn bei dieser Gelegenheit muss ich die Stadt unbedingt endlich erkunden. Memo an mich selbst: Immer fleißig bei Gewinnspielen von Stadtmagazinen mitmachen, die Chance dabei zu gewinnen ist gar nicht mal so gering!

Das Hotelzimmer und die Sitzplätze im Fernbus sind gebucht und ein bisschen gepackt habe ich auch bereits schon. Meine Vorfreude ist einfach viel zu groß!

Beauty-Routine
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