Kategorie: Motivation

Ein Müsli mit Rosenblättern

Ein schönes und leckeres Frühstück ist eine riesige Motivation um morgens aus dem Bett zu springen. Hier ein schnelles fructosearmes und lactosefreies Rezept für etwas Abwechslung am Morgen:

    Zutaten für eine Müslischüssel:
  1. Zarte Haferflocken
  2. 1 EL Leinsamen
  3. Reismilch oder eine andere lactosefreie Milch
  4. Himmbeeren
  5. Erdbeeren
  6. 1 EL getrocknete, essbare Rosenblätter
  7. Reissirup

Haferflocken und Leinsamen 15min lang in Milch einweichen. Noch besser und leichter zu verdauen: Über Nacht im Kühlschrank einweichen lassen. Die Beeren kommen ganz frisch vor dem Servieren aufs Müsli. Wahlweise mit Reissirup süßen und zum Schluss mit den Rosenblättern bestreuen. Essbare Rosenblätter bekommt ihr in orientalischen Feinkostläden oder in größeren Bioläden und Reformhäusern.

 

Semesterende

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Ich trage // Kleid: Esprit // Sandalen: Akira

Die Bilder sind auch schon wieder ein paar Wochen alt. Es ist Sommer und zu gern würde ich abends mit Freunden und dem Lieblingsjungen um die Häuser ziehen – wenn auch mit Jacke –, auf allen Unipartys im Freien erscheinen, die gerade boomenden Streetfood-Märkte besuchen oder einfach nur einen gemütlichen Fingerfoodabend auf meinem Balkon veranstalten. Die neuaufgehängte Glühbirnen-Lichterkette wartet nur darauf, dass ich sie einweihe.

Aber es hat sich mal wieder ein Retusche-Berg mit freien und kommerziellen Arbeiten angestaut, zu Hause türmen sich Klamotten- und Geschirrberge und Staubmäuse habe ich heute auch schon gesichtet. Die Social-Media-Kanäle dümpeln vor sich hin und ich bin in der Blogosphäre nicht richtig auf dem Laufenden. Meine kurzen Haare sind ungekämmt und der Kopf schwirrt von Gedanke zu Gedanke.

Überall Baustellen und mir juckt es nur so in den Händen, alles gleichzeitig anzupacken. Doch dieses Mal hat eine Sache Vorrang und höchste Priorität, die während meiner beinahe Vollzeit-Selbstständigkeit als Portraitfotografin und Grafikerin in letzter Zeit etwas vernachlässigt wurde: die Uni.

Mal wieder Semesterende und ich frage mich, wie und warum ich es wieder geschafft habe, mir einen solchen Zeitdruck aufzubauen! Dabei war ich zwischenzeitlich sehr gut im Zeitplan. Aus manchen Sachen lernt man einfach nicht. Wenigstens ist es mal ganz schön, sich nur auf EINE Sache zu konzentrieren und dort voran zu kommen. Die größte Motivation ist gerade, so schnell wie möglich fertig zu werden um das restliche Chaos zu beseitigen.

Motivation: Dein Yoga, dein Leben.

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Tara Stiles „Dein Yoga, dein Leben“ via Droemer Knaur
adidas Stellasport BH und Polyjacke via Sportscheck
adidas Originals Curso Leggins via Zalando
Nike Free 4.0 Flyknit via Sarenza

Ich möchte so viel wie möglich erleben, lernen und schaffen. Meine To-Do-Listen sind immer sehr lang und das Abhaken jedes einzelnen Punktes löst in mir unglaubliche Glücksgefühle aus. Mittlerweile habe ich meine Disziplin so weit trainieren können, dass es selbst an grauen Tagen mit der Arbeit vorangeht. Und in all der Arbeit und dem Weiterkommen muss ich mich immer wieder zügeln, kurz inne halten um mich selbst nicht zu verlieren.

Vor 4 Jahren hätte ich beim Gedanken an Yoga und Meditation wohl noch mit der Stirn gerunzelt. Viel zu esoterisch. Aber mittlerweile schwöre ich wirklich darauf, neben dem Workout und dem Laufen, auch mit Ruhe Kraft zu sammeln und die Muskeln zu dehnen um im bunten, anstrengenden Alltag einen klaren Kopf zu bewahren und die Motivation nicht zu verlieren.

Letztens stellte ich euch meine Morgenroutine, um mit Energie in den Tag zu starten, vor. Ein weiterer Tipp für Stressbewältigung ist Tara Stiles‘ Buch „Dein Yoga, dein Leben“, das ich jedem Anfänger nur zu gern ans Herz legen möchte. Für alle, die sich selbst nicht mehr spüren, ihre Energie und Leichtigkeit wieder finden müssen, und dabei aber nicht zu streng mit sich sein wollen.

Mehr Ausgeglichenheit und Lebenslust

Ich habe mich lange nicht an Yoga getraut, weil ich Angst hatte etwas falsch zu machen und niemanden in meiner Nähe hatte, der meine Haltung korrigiert. Aber jetzt weiß ich, dass es nicht perfekt aussehen muss. Es muss sich nur gut anfühlen und mit dieser Sichtweise motiviert Tara einem durch das ganze Buch zu mehr Ausgeglichenheit und Lebenslust.

Ein Ratgeberbuch ohne feste Regel

Da wir alle individuell sind, hilft die New Yorker Yogalehrerin wie eine gute Freundin, eigene Regeln für sich zu finden, anstatt einem welche aufzudrängen. Und das finde ich sehr gut! Trotzdem gibt es natürlich einige Vorschläge, die man befolgen, erweitern oder als Anstoß sehen kann: Yoga-Übungsfolgen z.B. um morgens wacher zu werden oder um Heisshunger-Attacken in Griff zu bekommen, mehrere Ansätze wie man in den Meditationszustand gelangt, superschnelle Rezepte mit Fotos von Andrew Scrivani, die bei jedem Kochmuffel das Interesse für Clean Eating wecken.

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