Kategorie: Tipps

Motivation: Dein Yoga, dein Leben.

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Tara Stiles „Dein Yoga, dein Leben“ via Droemer Knaur
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Ich möchte so viel wie möglich erleben, lernen und schaffen. Meine To-Do-Listen sind immer sehr lang und das Abhaken jedes einzelnen Punktes löst in mir unglaubliche Glücksgefühle aus. Mittlerweile habe ich meine Disziplin so weit trainieren können, dass es selbst an grauen Tagen mit der Arbeit vorangeht. Und in all der Arbeit und dem Weiterkommen muss ich mich immer wieder zügeln, kurz inne halten um mich selbst nicht zu verlieren.

Vor 4 Jahren hätte ich beim Gedanken an Yoga und Meditation wohl noch mit der Stirn gerunzelt. Viel zu esoterisch. Aber mittlerweile schwöre ich wirklich darauf, neben dem Workout und dem Laufen, auch mit Ruhe Kraft zu sammeln und die Muskeln zu dehnen um im bunten, anstrengenden Alltag einen klaren Kopf zu bewahren und die Motivation nicht zu verlieren.

Letztens stellte ich euch meine Morgenroutine, um mit Energie in den Tag zu starten, vor. Ein weiterer Tipp für Stressbewältigung ist Tara Stiles‘ Buch „Dein Yoga, dein Leben“, das ich jedem Anfänger nur zu gern ans Herz legen möchte. Für alle, die sich selbst nicht mehr spüren, ihre Energie und Leichtigkeit wieder finden müssen, und dabei aber nicht zu streng mit sich sein wollen.

Mehr Ausgeglichenheit und Lebenslust

Ich habe mich lange nicht an Yoga getraut, weil ich Angst hatte etwas falsch zu machen und niemanden in meiner Nähe hatte, der meine Haltung korrigiert. Aber jetzt weiß ich, dass es nicht perfekt aussehen muss. Es muss sich nur gut anfühlen und mit dieser Sichtweise motiviert Tara einem durch das ganze Buch zu mehr Ausgeglichenheit und Lebenslust.

Ein Ratgeberbuch ohne feste Regel

Da wir alle individuell sind, hilft die New Yorker Yogalehrerin wie eine gute Freundin, eigene Regeln für sich zu finden, anstatt einem welche aufzudrängen. Und das finde ich sehr gut! Trotzdem gibt es natürlich einige Vorschläge, die man befolgen, erweitern oder als Anstoß sehen kann: Yoga-Übungsfolgen z.B. um morgens wacher zu werden oder um Heisshunger-Attacken in Griff zu bekommen, mehrere Ansätze wie man in den Meditationszustand gelangt, superschnelle Rezepte mit Fotos von Andrew Scrivani, die bei jedem Kochmuffel das Interesse für Clean Eating wecken.

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Morgenroutine: Mit Energie in den Tag starten

Energy Matcha von Teatox
Matcha Besen von Teatox
Matcha Schale vom Kräuterhaus Sanct Bernhard
Die Kunst ein kreatives Leben zu führen von Frank Berzbach

Vor zwei Jahren kaufte ich mir dieses Buch von Frank Berzbach und kann nur darüber staunen, wie das Sachbuch mich in stressigen Lebenssituationen immer wieder entspannt, mich dazu zwingt kurz durchzuatmen und über den Sinn meiner Arbeit nachzudenken. Oftmals reicht es schon, mir wenige Seiten durchzulesen und die Infos wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ein kleines Wunderbuch für die Seele.

Einen der vielen Tipps habe ich schon längst verinnerlicht: Tee trinken. Ich war noch nie der Kaffeetrinker. Schmeckt mir nicht und bekommt mir auch nicht so. Für mich ist Kaffee nicht wirklich erfrischend oder durstlöschend und den Koffein-Schock empfinde ich als super unangenehm und nur von kurzer Dauer. Deshalb kam das große Aha-Erlebnis, als ich anfing regelmäßig Grüntee zu trinken: Ich kann den ganzen Tag wach und produktiv sein, ohne innerliche Unruhe zu spüren und im Laufe des Tages in ein Tief zu fallen.

Daraus entwickelte ich mit der Zeit meine 30-minütige Morgenroutine. Ein paar Tipps um morgens besser aus dem Bett zu kommen und mit Elan in den Tag zu starten: 

1. Kein Handy nach dem Aufstehen

Zugegeben noch ein sehr neuer Punkt bei mir, den ich morgens noch nicht mit Selbstverständlichkeit und nur mit eiserner Willenskraft schaffe. Aber die Belohnung ist ein freier, frischerer Kopf und kein stundenlanges Rumliegen unter der warmen Decke, was einen sehr schnell wieder ins Schlummerland ziehen kann. Das ständige Onlinesein, Bilder und nichtige News checken, ist so giftig und trägt Null zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Das muss man sich bewusst sein.

2. Musik anmachen

Meistens schalte ich das Radio an (Fip !) oder eine Guten-Morgen-Playlist auf Spotify, damit die Gedanken in Schwung kommen und es leichter wird sich aufzurappeln.

3. Schnell ins Bad

Das Gesicht zuerst mit warmen und dann mit kaltem Wasser abwaschen, Mund ausspülen und danach mit dem Tangle Teezer die Kopfhaut massieren und die Durchblutung ankurbeln. Seitdem ich kurze Haare habe brauche ich sie gar nicht mehr zu kämmen, ich benutze die Bürsten echt nur noch um mir den Kopf zu kraulen ;)

4. 15 Minuten Sport

Weniger Workout, das mache ich lieber abends nach der Arbeit, sondern Dehnübungen in Form von Dynamic Yoga und etwas um die Rückenmuskulatur zu stärken. Für Grafiker und Fotografen, die den Großteil des Tages vor dem Bildschirm hocken müssen, ist das ein Muss! 15 Minuten klingen viel, aber mit der Routine vergeht die Zeit schneller.

5. Frühstück und eine Teezeremonie für mehr Energie

Das ist mir mittlerweile sehr heilig. Ein letztes Mal tief durchatmen bevor ich mich an die Arbeit mache. D.h. das Frühstück nicht zwischen Tür und Angel runterwürgen. Ich liebe Matcha, weil man ihn nicht einfach im Teebeutel in eine Tasse pfeffert und heißes Wasser darüber gießt, sondern eine richtige Teezeremonie vollführt: Wasser kochen und auf 75°C abkühlen lassen, währenddessen das Frühstück ordentlich auf einem Teller oder in einer Schüssel zubereiten, dann das Matcha Pulver richtig dosieren und 15s lang mit dem Bambusbesen locker aus dem Handgelenk mit dem Wasser verrühren.

Klingt nach einem langen Prozedere, sind in Wirklichkeit aber nur 30 min.
30 min, die ich mir jeden Morgen nehme um Energie zu sammeln.

Das Leben mit Geschichten füllen

Wem bewusst ist, wie schnell ein Leben zu Ende gehen kann, der weiß wohl wie unerträglich die Vorstellung ist, am Ende zurück zu blicken und sich über die eigene Gemütlichkeit zu ärgern, wenn man die vielen Möglichkeiten, die unsere Erde und das Leben zu bieten haben, nicht ausgenutzt hat. Mich packt jedes Mal die Angst, wenn ich spüre, dass ich kurz davor bin, in einen grauen Alltag reinzulaufen und anfange mich zu langweilen. Ich habe verstanden, dass ich in den meisten Fällen selbst schuld bin, wenn ich von langweiligen Perioden im Leben genervt oder deprimiert bin.
Dann heißt es: Das Leben in die Hand nehmen, den inneren Schweinehund überwinden, über den eigenen Schatten springen und schnell etwas daran ändern!

Ein spannenderes Leben führen

Man muss oftmals erst Recherchieren um sich klar zu werden, wie toll das Leben sein kann und was man alles machen kann um frischen Wind ins Leben zu holen, Geschichten zu sammeln und Abenteuer zu erleben. Ein Sachbuch, das man sich gerne auch mal zu Weihnachten wünschen kann, ist „You Only Live Once“ von Lonely Planet. Im Moment wirklich eines meiner Lieblingsbücher zum Durchblättern, voll mit großen Bildern von sehenswerten Orten unserer Erde, kurzen Infos, bunten Grafiken und Anleitungen zu Dingen, die man einmal erlebt haben sollte. Durch und durch schön gelayoutet und so übersichtlich gestaltet, dass ich es, trotz Englisch, einfach immer wieder gern in die Hand nehme um etwas das Allgemeinwissen zu erweitern und Fernweh zu bekommen. Diese kleine Horizonterweiterung motiviert wirklich sehr, das Leben endlich selbst zu gestalten.

Die Erlebnisse aufschreiben und Erinnerungen sammeln

Und um alle Geschichten und Gefühle aufzuzeichnen muss natürlich ein Tagebuch her. Ich führe eine Hassliebe mit Tagebüchern, die Erinnerungen, die man in ihnen festhält sind natürlich unbezahlbar und das Aufgeschriebene Jahre danach durchzulesen ist einfach wunderschön, aber nach spätestens 2 Wochen liegen die Dinger bei mir in der Ecke rum. Zu Hause tümmeln sich bei mir wirklich unzählige angefangene Tagebücher!
Das Problem ist einfach, dass ich Abends nicht die Lust habe alles chronologisch und ausführlich nieder zu schreiben. Die Hände und der Kopf sind meistens schon viel zu müde dafür.

Aushilfe schafft hierbei One Line A Day, in das man jeden Tag, über 5 Jahre hinweg, das Erlebte und die Gefühle in einer Zeile zusammenfasst und sehen kann was man vor einem Jahr genau an diesem Tag gemacht hat. Meine Motivation, dieses Buch zu füllen ist riesig, schließlich dauert es keine Minute, bis ich abends den Satz aufgeschrieben habe. Ich bin so gespannt wie ich mich in den nächsten Jahren entwickle.

Das Leben mit Geschichten füllen: You Only Live Once by Lonely Planet
Das Leben mit Geschichten füllen: You Only Live Once by Lonely Planet
You Only Live Once by Lonely Planet
Das Leben mit Geschichten füllen: One Line A Day