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9 thoughts on “Erinnerungsfetzen #1: Ein Trauma verarbeiten”

  1. Ich habe wirklich großen Respekt vor dir! So etwas sollte keiner so jung erleben müssen, aber du hast dich wirklich aufgerappelt und dich wieder gefangen.
    Ich mag mir gar nicht vorstellen wie schlimm die letzte Zeit mit deiner Mama emotional war… Dieses auf und ab und die Hoffnung…
    Ich verstehe mich unheimlich gut mit meiner Mama und ich kann mir gar nicht vorstellen was ich ohne sie täte…
    Respekt für alles was du geschafft hast!

  2. Liebe Julia,
    ich lese deinen Blog schon lange, auch als du noch unbeschwert über deine Teenagerzeit geschrieben hast. Deine Geschichte berührt mich und ich bin voller Bewunderung, mit welcher Entschlossenheit du weitermachst. Ich wünsche dir alles Gute!
    Mirjam

  3. Liebe Julia,
    ich habe so etwas nie durchmachen müssen, aber ich weiß, wie es ist, wenn man um jemanden trauert, den man liebt. Ich finde es gut, dass du wieder Kraft gefunden hast und dass du versuchst, dein Leben weiterzuleben. Natürlich wird der Schmerz immer bleiben – aber ich denke, das gehört dazu. Es ist schön, dass du versuchst, die Erinnerungen zu bewahren – auch wenn sie am Ende sehr schmerzhaft waren.

    Alles Gute!
    Petra

  4. schön, dass du so offen darüber schreiben kannst. davor hab ich echt jede menge respekt. dazu fällt mir ein Zitat vom kleinen Prinzen ein, dass wie ich finde einfach wundervoll ist: „Lebendige Liebe bleibt über das Leben hinaus lebendig;
    sie ist das einzig Lebendige, dass ewig bestehen kann.“

    in diesem Sinne, alles Gute für die Zukunft und Kraft, dass du auch weiters so stark bleibst!
    alles Liebe, Monika

  5. Du schöner, schöner Mensch.

    Am Sonntag findet in meiner Stadt der größte Eintagesflohmarkt statt, wie jedes Jahr. Das war immer ein besonderer Tag seit ich ein Kind war. Jetzt erinnert er mich bloß immer daran, wie ich mich vor Jahren mit meiner Schwester dort umsah und darüber sprach, wie mich meine letzten Gespräche mit meiner Oma nach Jahren mit Krankheit und Zeit im Hospiz erschüttert hatten, einen Tag darauf starb sie.

    Niemanden wünscht man solch eine Erfahrung. Ich finde es aber immer wieder auf eine nicht zu intime, aber doch so nahe Weise bewundernd, wie auch Du Dich jedes Mal, immer wieder auf’s Neue aus dem Loch bewegst, in das man fällt, Dich immer neu herausholst – mit Hilfe oder nicht – und Neuanfang an Neuanfang reihst, Dich irgendwie transzendierst. Das finde ich so richtig und so gut.

    <3

  6. Vor 9 Jahren ist meine Mama an Magenkrebs gestorben. Ich war 18 und es traf mich sehr unerwartet. Ich hatte von der Diagnose bis zum Tod nur noch 5 Monate mit Ihr.
    Das was du schreibst kann ich zu 100% unterschreiben.
    Ich denke noch heute mindestens ein Mal am Tag an sie und das ist schön. Schließlich wird sie immer ein Teil von mir bleiben. Genauso wie all die Gefühle, die damit verbunden sind. Ich bin dadurch erwachsener, sensibler und auch ein anderer Mensch geworden, aber nicht im negativen Sinne… Es ist (immer noch) nicht einfach das alles zu akzeptieren, die ganzen Warums und Wiesos, die Ohnmacht und die Trauer. Die Wunde blutet vielleicht nicht mehr, aber sie wird niemals verschwinden. Damit zu leben, das hat mich in vielen Dingen stärker gemacht.
    Ich weiß, dass meine Mama immer bei mir ist, egal wo ich bin und was ich mache.
    Ich finde es gut, dass du dich damit in dieser Weise auseinandersetzt, das ist das Richtige und ich wünsche dir noch ganz viel Kraft auf deinem Weg.

    Nora

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